Verführerische Bauchtänze
Der orientalische Bauchtanz stammt ursprünglich aus arabischen Ländern, in erster Linie aus Ägypten. In Ägypten nennt er sich Raqs Scharqi. Der Bauchtanz hat eine Jahrtausende alte Tradition. Er wurde aus einem Volkstanz entwickelt und hat sich im Lauf der Zeit stark verändert.
Bei einem Einführungskurs in den Bauchtanz durfte ich hinter orientalischem Fensterschmuck einige der beliebtesten Tänze erlernen: Die Hüfte, der Bauch und das Gesäß werden dabei in kreisenden Bewegungen in Schwingung versetzt. Es gibt verschiedene Schritte beim Bauchtanz, z. B. den Shimmy. Bei einem Shimmy schwingen die Hüften so ausladend, dass die Münzen am Kleid der Tänzerin zu klingen beginnen.
Die Schlangenarme sind auch ein wichtiger Schritt, der besonders von den ebenfalls an meinem Kurs teilnehmenden Girls vom Escort Hamburg einstudiert wurde: Er zeigt und drückt die Faszination dieses Tanzes aus sowie die Schönheit der Tänzerinnen. Dabei werden die Arme unaufhörlich in fließenden Bewegungen geschwungen.
Weitere verbreitete Tänze sind der Hip Drop, bei dem vor allem das Becken geschwungen wird, und die so genannte Wellenbewegung – wie der Name schon sagt, kreisen dabei die Brust und der Bauch in Wellenbewegungen nach vorne, nach hinten und nach oben.
In den 60er-Jahren kam der orientalische Bauchtanz erstmals in die USA und entwickelte sich dort zu einem äußerst beliebten Tanz, der die Menschen bis heute fasziniert und inspiriert. In den 70er- und 80er-Jahren verbreitete sich der Tanz immer mehr, schließlich war es die Zeit der sexuellen Revolution. Er kam auch nach Deutschland. In diesen Jahren fanden in Deutschland die ersten Seminare und Kurse für Bauchtänze statt und verführten so, in nicht wenigen Fällen, den einen oder die andere Schüler(in) zu einem unerhofften Seitensprung.
Heute geht man davon aus, dass 60.000 Frauen in Deutschland – aber inzwischen auch Männer! – Bauchtanz betreiben. In jeder großen deutschen Stadt werden mittlerweile die begehrten Kurse angeboten.